In Gedenken an einen wundervollen Hund

   


Die Regenbogenbrücke
Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde. Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens.

Auf jener Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigen, grünen Gras. Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem wunderschönen Ort. Dort gibt es immer was zu fressen und zu trinken, und es ist warmes, schönes Frühlingswetter. Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund. Sie spielen den ganzen Tag zusammen.
Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen. Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf Erden so geliebt haben. So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht. Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz groß! Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras. Die Füße tragen es schneller und schneller.
Es hat dich gesehen. Und wenn du und dein spezieller Freund sich treffen, nimmst du ihn in deine Arme und hältst ihn fest. Dein Gesicht wird geküsst, wieder und wieder, und du schaust endlich glücklich in die Augen deines geliebten Tieres, das solange aus deinem Leben verschwunden war, aber nie aus deinem Herzen.

Dann überschreitet ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens, und ihr werdet nie wieder getrennt sein...

   

   

Mein Mopsrüde "Spiky" verstarb im Alter von 6 Jahren. Er musste auf Grund eines Gehirntumores im Sommer 2007 schweren Herzens eingeschläfert werden. Besonders seine mopstypische liebenswerte Art und sein lebensfrohes Auftreten werden mir immer in Erinnerung bleiben. Dieser "kleiner Racker" hat es einfach nicht verdient, so früh unsere Welt zu verlassen. Jede Sekunde der zu kurzen aber wunderschönen Zeit, war eine Zeit einer großartigen Freundschaft zwischen Mensch und Tier.

Spiky, ich werde dich nie vergessen und du hast einen festen Platz in meinem Herzen.

In den Augen meines Hundes liegt mein ganzes Glück, all mein Inneres, Krankes, Wundes heilt in seinem Blick.
[Friederike Kempner, (1836 - 1904), deutsche Dichterin]